Das MacBook Air mit M1-Chip hat seit seiner Veröffentlichung 2020 nicht nur neue Maßstäbe gesetzt, sondern auch die Herzen vieler Nutzer und Technik-Experten erobert. Es ist klein, leicht, leistungsstark und energiesparend – eine Kombination, die es fast unmöglich macht, es nicht zu lieben. Viele Reviews loben das MacBook Air M1 als nahezu perfektes Gerät für alltägliche Aufgaben bis hin zu anspruchsvolleren Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung. Besonders beeindruckend ist, dass es das erste Modell ohne Lüfter war, und dennoch so zuverlässig und leistungsfähig, dass es selbst in den höchsten Leistungsklassen des Laptops mithalten kann. Seine Akkulaufzeit ist konkurrenzlos, und für viele galt es als das bisher beste MacBook, wenn nicht sogar als eines der besten Laptops überhaupt.

Neues Design und größeres Display, für unterwegs gut genug?

Doch nun betritt das neue MacBook Air mit dem M3-Chip und einem größeren 15-Zoll-Display die Bühne. Die große Frage ist: Kann es das M1-Modell übertreffen und eine neue Ära einleiten? Im Folgenden schauen wir uns an, wie sich das neue MacBook Air M3 schlägt und ob es das 13-Zoll-MacBook mit M1 das Beste MacBook allerzeiten ablösen kann.

Eine der auffälligsten Neuerungen beim MacBook Air M3 ist das größere 15-Zoll-Display. Während die 13-Zoll-Version des M1 bereits einen sehr handlichen Formfaktor bot, eröffnet die 15-Zoll-Version nun eine ganz neue Dimension des Arbeitens und Medienkonsums. Gerade wer viel multitaskt oder auf ein großzügigeres Sichtfeld beim Arbeiten angewiesen ist, wird das größere Display des M3 schnell zu schätzen wissen. Es bietet mehr Raum für Apps, Tabs und kreative Anwendungen und schafft so eine angenehme Arbeitsumgebung, die bei einem kleineren Bildschirm nicht möglich ist.

Auch das Design des MacBook Air M3 wurde überarbeitet und orientiert sich am kantigen Look des MacBook Air M2. Das neue Design wirkt modern und minimalistisch, mit klaren Linien und einem dünneren Gehäuse. Denn sieht man sich das M1 MacBook und das M3 MacBook an scheint es von Vorne als wäre das M1 dünner, aber es hat in der Mitte des MacBook eine leichte Wölbung und ist dadurch etwas dicker als das M3 MacBook. Optisch ist das Gerät damit definitiv auf der Höhe der Zeit und sieht besonders elegant aus – ein weiterer Pluspunkt für alle, die nicht nur Leistung, sondern auch Ästhetik schätzen. Aber ja was sind wir denn anderes bei Apple  gewöhnt als Ästhetik durch und durch.

Der neue M3-Chip stellt natürlich ebenfalls eine deutliche Verbesserung dar. Mit mehr Rechenleistung und einer optimierten Energieeffizienz bietet er eine noch höhere Leistung, ohne Kompromisse bei der Akkulaufzeit einzugehen. Der M3-Chip nutzt die fortschrittliche 3nm-Technologie, was ihn nicht nur schneller, sondern auch energieeffizienter macht. Dies bedeutet, dass Nutzer noch länger mit einer einzigen Akkuladung arbeiten können, bei mir im Test konnte es etwa 16 Stunden an Displaytime aufweisen, bei  normaler Nutzung wie Internet surfen Texte schrieben und hier und da mal ein Video gucken– eine Eigenschaft, die für viele MacBook-Fans bereits beim M1-Modell ein entscheidendes Kaufargument war. Gleichzeitig hebt sich das MacBook Air M3 preislich kaum vom M2-Modell ab, was es bei einer Neuanschaffung umso attraktiver macht, direkt zum M3 zu greifen.

Ein Vergleich mit dem MacBook Pro: Wie sinnvoll ist der Griff zum größeren Modell?

Das MacBook Pro M1 Pro mit 16 Zoll bietet nochmals ein größeres Display und noch mehr Leistung, doch stellt es sich die Frage, ob das im Alltag wirklich ein Vorteil ist. Für Nutzer, die das MacBook viel unterwegs nutzen, kann die Größe des Pro-Modells tatsächlich eine Einschränkung sein. Zwar ist es leistungsstark und bietet eine hohe Helligkeit und Farbtiefe für kreative Anwendungen, doch das Gewicht und die Dicke des Geräts sind für viele mobil Arbeitende hinderlich. Das MacBook Air M3 hingegen bietet ein ausreichend großes Display und hat gleichzeitig das bewährte schlanke und leichte Design, das es besonders mobilfreundlich macht. Die Portabilität des MacBook Air 15 Zoll wird dadurch zu einem wichtigen Argument, insbesondere für diejenigen, die unterwegs oder im Café arbeiten wollen, ohne an Leistung einzubüßen.

Hinzu kommt, dass das MacBook Air M3 im Vergleich zum MacBook Pro M1 Pro deutlich kostengünstiger ist und für die meisten Alltagsaufgaben mehr als ausreichend Leistung bietet. Apple hat es geschafft, im MacBook Air M3 einen gelungenen Kompromiss zwischen Leistung und Portabilität zu schaffen, der es besonders attraktiv für eine breite Nutzerschaft macht. Während das MacBook Pro natürlich seine Daseinsberechtigung für besonders rechenintensive Aufgaben hat, bietet das Air M3 für die meisten User ein ideales Preis-Leistungs-Verhältnis, das den Alltag optimal unterstützt.

Fazit: Ist das MacBook Air M3 das beste MacBook – oder sogar der beste Laptop aller Zeiten?

Das MacBook Air mit M3-Chip und 15-Zoll-Display setzt einen neuen Standard. Es verbindet das Beste aus zwei Welten: die Leistung und Effizienz des M3-Chips sowie die Mobilität und Ästhetik, die Apple-Nutzer vom Air-Modell erwarten. Das größere Display macht es vielseitiger und attraktiver für Anwender, die mehr Platz für Multitasking, kreative Arbeit oder einfach nur ein intensiveres Medienerlebnis wünschen. Gleichzeitig bleibt es leicht und dünn und passt perfekt in den mobilen Lebensstil der meisten Nutzer. 

Ob es das beste MacBook aller Zeiten ist, muss jeder für sich entscheiden, doch die Voraussetzungen sind mehr als vielversprechend. Apple scheint mit dem MacBook Air M3 einen Laptop geschaffen zu haben, der das Potenzial hat, für die kommenden Jahre ganz oben auf der Bestenliste zu stehen. Egal ob es für gelegentliche Mediennutzung, Websurfing, Office-Anwendungen oder Videobearbeitung genutzt wird – irgendwie hat man das Gefühl, dass das MacBook Air M3 mit 15 Zoll für alles gewappnet ist. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die nächsten MacBook-Modelle entwickeln, doch derzeit steht das Air M3 als starke Wahl im Mittelpunkt.

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